Der Club

Wir, der 124spider-club

Unser Club befindet sich seit dem 1. August 2019 in der Gründungsphase und wir freuen uns über aktive tatkräftige Mitglieder, und suchen genau Dich. Wie der Name des Clubs schon sagt, steht der 124spider-club allen Fahrer und Fans des ABARTH und FIAT 124 Spider offen. Den Schwerpunkt legen wir auf die neue Generation des 124 Spider ab den Baujahren 2016.

Unser Hauptmotto ist Treffen, Talken, Touren

Treffen:

Wir planen und organisieren regelmäßige Treffen in verschiedenen Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Das jährliche im Juni stattfindende große 124 Spider Treffen am Nürburgring sollte unbedingt auf Deiner Jahresplanung stehen.
Willst Du nichts verpassen, melde Dich an, wir freuen uns auf Dich.

Talken:

In unserer Facebook Gruppe, im 124 Spider Forum und in unsere WhatsApp-Gruppe, diskutieren, informieren und tauschen wir uns über die verschiedensten Themen rund um den 124 Spider aus. Auch Du bist herzlich eingeladen mitzureden.

Touren:

Du liebst es Oben ohne zu fahren und dabei die schönsten Traumstraßen geführt, in einer kleinen Gruppe kennen zulernen? Wir organisieren die verschiedensten Touren, ob spontan, ob regional oder mehrtägig. Du liebst die italienische Lebensart, Du liebst den Genuss? Dann bist Du bei uns genau richtig.

 

 

Hier: brandaktuelle Informationen zu den Treffen und Touren

Veranstaltungen

  • Termin
    Uhrzeit
    Veranstaltung
    Ort
  • 04.08.2019
    11:00 Uhr
    2. Spessart Tour
    Im Breitfeld 53, 63776 Mömbris
    Wir treffen uns am

    Sonntag den 4. August 2019 um 11:00 Uhr auf dem Parkplatz der Firma RIDACOM, Im Breitfeld 53, 63776 Mömbris.

    Wir starten von Mömbris über den Engländer in den Hochspessart und weiter durch das wildromantische Hafenlohrtal bis zum Main. Einkehr zum Mittagessen standesgemäß beim Italiener. Weiterfahrt durch den zentralen Spessart mit garantierten Kurvenspaß bis zum Endpunkt beim Cafè.
    Ende je nach Lust der Teilnehmer ca. 16:00 -16:30 Uhr.

    Es handelt sich um eine reine private Spaß- und Genusstour ohne Teilnahmegebühr und kommerziellen Hintergrund.
    Jeder zahlt seine An-und Abreisekosten, sowie der Verzehr während der Tour selber. Sollten sich ganz Verrückte finden, können wir uns auch schon am Samstag nachmittag zum Spiderputzen in Mömbris treffen und Abends spontan gemeinsam was unternehmen.
    Wir freuen uns

    Euer Luigi & Stella
    TEILNEHMER:
    Thomas, Aschaffenburg
  • 17.08.2019
     
    Tagestour Sommerfrische im Salzkammergut
    A-4822 Bad Goisern am Hallstädtersee
    "Kleines Treffen im Zuge der Goisern Classic am Samstag. Wir sammeln uns in der Nähe, machen einen Abstecher zur den Oldies, dann eine kleine Tour (natürlich inkl. Hallstatt-Tunnel ;) ) und anschließend ein gemeinsames Abendessen.
    Die Details (Treffpunkte, genaue Tour, Abendessen usw.) hängen von der tatsächlichen Teilnehmerzahl ab und werden noch bekannt gegeben.
    Damit das Ganze nicht zuuuu groß wird, möchte ich die Teilnehmerzahl für die gemeinsame Tour gerne auf max. 8 Fahrzeuge beschränken. Für alles andere, Treffen davor und gemeinsames Abendessen können es natürlich gerne mehr sein.
    (Die 8 Startplätze für die Tour sind bereits vergeben!
    Sollten sich noch mehr Leute anmelden, werden wir auf zwei Gruppen splitten. "
  • 24.08.2019
     
    Drive Event ABARTH Night
    Motor Village Frankfurt, Hanauer Landstrasse 166, 60314 Frankfurt
    Anmeldungen nur direkt über : www.abarth-night.de
    Alle Abarth Fahrer sind herzlich Willkommen
  • 19.10.2019 & 20.10.2019
    9:00 Uhr
    Workshop mit Treffen und Ausfahrt zum Saisonabschluß 2019
    Im Breitfeld 53, 63776 Mömbris
    Hier die ersten Infos, weitere Infos folgen.
    Wir wollen uns am Samstag treffen und mit einem Profi einen Spider Pflege Workshop durchführen.
    Zusätzlich bei guten Wetter wollen wir eine schöne gemeinsame Tour fahren.
    Einkehr beim Italiener ist natürlich selbstverständlich.
  • 12.06 - 14.06.2020
     
    Jahrestreffen 124 Spider II am Nürburgring
    Gasthof zur Quelle, Hauptstraße 27, 56729 Boos

Geschichte

Gelungenes Spider Comeback
in moderner Japan Technik

Der neue 124 Spider ist ein zweisitziger Spider, der auf dem Mazda MX-5 basiert und seit 2016 zum Verkauf steht. Der Unterschied zu Mazda, setzt der 124 Spider allerdings auf Turbomotoren. Der Modellname wiederum ist eine Hommage an den früheren Fiat 124, den die italienische Marke zwischen den 1960-ern und 1980-ern verkaufte. Unter anderem als Roadster bzw. damals „Spider“.
Viel mehr als den Namen hat das heutige Modell 124 Spider mit seinem „Ahn“ aber kaum gemeinsam.

  • Wie Fiat dank Mazda zu einem Sportwagen kam

    Das Licht der automobilen Welt erblickte der Fiat 124 Spider 2015 auf der LA Auto Show/USA.

    Ab Sommer 2016 stand der neue 124 Spider ab 23.990 Euro bei den deutschen FIAT-Händlern. Gebaut wurde der vermeintliche Italiener allerdings in Japan, und zwar in Hiroshima bei Mazda. Die technische Basis des 124 Spider stellt der Mazda MX-5 der vierten Generation (intern ND genannt), der schon ab 2014 Premiere feierte. Trotz der identischen Technik und demselben Konzept des offenen Roadsters, sind der Fiat 124 Spider und der Mazda MX-5 optisch sehr unterschiedliche und eigenständig.
    Deswegen misst der Fiat 124 Spider auch über 14 cm mehr an Länge als der japanische Bruder.

    Der Längenzuwachs hat ästhetische Gründe und geht in der langen Motorhaube auf. Innen ist der Raum – Roadster-typisch – sportlich knapp. Der Kofferraum reicht mit gerade einmal 140 Liter nur fürs Nötigste. Diesbezüglich ist man im 3,82 langen Mini Cabrio (215 Liter) und im 4,14 Meter großen Audi TT Roadster (280 Liter) großzügiger bedient.
    Das Getriebe stammt auch vom MX-5, allerdings von dessen dritter Generation (intern NC genannt). Das Interieur ist bis auf die Logos somit identisch, im Fiat-Modell sind etliche hochwertigere Details verbaut.

    Der größte Unterschied zwischen dem Fiat 124 Spider und dem Mazda MX-5 ist jedoch die Motorisierung. Mazda verbaut frei drehende Sauger mit 1,8 bzw. 2,0 Litern, der Italiener wird von einem Turbo mit nur 1,4 Litern Hub angetrieben. Gleich ist nur das Motorenkonzept mit vier Zylindern in Reihe.

  • Der Fiat 124 Spider in der Fiat-Familie

    Aufgrund der Zusammenarbeit mit Mazda kam Fiat jedenfalls sehr einfach zu einem neuen Sportwagen.

    Der Name, wie oben bereits erwähnt, erinnert an den einstigen Fiat 124, welcher von 1966 bis 1985 die untere Mittelklasse stellte. Angeboten wurde damals der Namensvetter als Limousine, Kombi, Coupé und Spider. Kleines Aber: Der damalige 124 Spider war als 2+2 Sitzer ausgelegt. Der heutige Fiat 124 Spider ist hingegen ein echter Roadster, bietet also deshalb nur Platz für zwei Personen: Fahrer/in und wenn erwünscht ein Beifahrer/in.
    In der Familie des italienischen Autobauers aus Turin ist der 124 Spider über den Kleinwagen 500, Punto und Panda sowie dem kompakten Tipo an zu siedeln. Auch das City-SUV 500X und der Van 500L sind preislich deutlich unter dem Spider angeordnet.
    Gleiches gilt für Qubo und Doblò, die aber auf Familien bzw. das Gewerbe und damit auf eine ganz andere Käuferschicht zielen. Einzig der Fiat Fullback ist mit einem Basispreis von rund 26.500 Euro über dem Sportwagen platziert. Doch auch der Fullback richtet sich als Pickup ganz klar an gewerbliche Käuferschicht.

  • Der Fiat 124 Spider konkurriert mit dem Mazda MX-5

    Konkurrenten finden sich für den Italiener eher wenige.

    Wobei der erste Konkurrent natürlich das japanische Schwesternmodell MX-5 darstellt. Dieses ist mit einem Grundpreis von ca. 22.990 Euro sogar fast 1.000 Euro günstiger zu haben, als sein Fiat-Bruder.
    Der neue MX-5 ist mittlerweile auch als RF auf dem Markt. Das RF steht für Retractable Fastback, womit Mazda seit 2016 ein elektrisch versenkbares Hardtop anbietet.
    Der Japaner besteht bereits seit 1989 und damit seit nunmehr drei Jahrzehnten am Markt. Entsprechend gilt der MX-5 als Roadster mit langer Tradition, die obendrein das damals eingeschlafene Segment wiederbelebte. Begehrt ist der MX-5 sehr: Im April 2016 meldete Mazda eine Million verkaufter MX-5. Bei Fiat war der Absatz deutlich geringer denn 2017 wurden in Deutschland gerade einmal 2.400 Modelle erstmals zugelassen. Vom japanischen Bruder hingegen 5.266 Fahrzeuge.

  • Die Motoren des Fiat 124 Spider

    Weitere Konkurrenz findet der 124 Spider eventuell beim Audi TT Roadster oder im Mercedes SLK bzw. seit 2016 SLC.

    Allerdings zielen Audi und Mercedes auf eine ganz andere Kundschaft. Als Premiummodelle sind SLC und TT Roadster erst ab 36.000 bzw. 38.300 Euro zu haben, kosten also deutlich mehr als der Fiat 124 Spider. Davon ab leisten SLC und TT Roadster 156PS bis 320PS respektive 197PS bis 306 PS. Von einer Konkurrenz ist somit gar nicht zu sprechen.
    Der Fiat 124 Spider ist ausschließlich mit dem 1.4 MultiAir Turbo erhältlich. Dieser leistet aus 1,4 Litern Hubraum 140 PS sowie 240 Nm maximales Drehmoment. Zum Vergleich: Der Mazda MX-5 kommt auf 131 bis 180 PS. In der Liga spielt auch der 124 Spider. Als geschärfte Abarth-Variante liefert der Roadster 170 PS. Das Drehmoment steigt allerdings nur um 10 auf 250 Nm. Dennoch gelingt der Sprint von null auf 100 km/h deutlich schneller. Braucht der reguläre 124 Spider für den Spurt 7,5 Sekunden, reichen dem Abarth 124 Spider 6,8 Sekunden. Schneller ist die Version des hauseigenen Fiat-Tuners ebenfalls: Kommt der 124 Spider auf 215 km/h Spitze, beschleunigt der Abarth 124 Spider bis auf 232 km/h. Der Benziner nach Euro 6 genehmigt sich hierbei jeweils 6,4 Liter Super, was 148 g/km CO2 entspricht. Gepaart ist der Turbo je nach Kundenwunsch mit einer manuellen Schaltung oder Automatik mit jeweils sechs Gängen. Weitere Motoren oder gar einen Diesel bietet Fiat nicht an.

  • Fiat 124 Spider Ausstattung: Zwei Linien und Abarth-Version

    Zu kaufen ist der 124 Spider seit seiner Einführung in zwei Linien: 124 Spider sowie 124 Spider Lusso.

    Serie im Basismodell sind:

    • 16-Zöller
    • Duplex-Auspuffanlage
    • Stoffverdeck (manuell)
    • Radio mit 3-Zoll-Display, MP3, USB-Anschluss sowie vier Lautsprechern
    • Lederlenkrad
    • Lederschaltknauf
    • Lederhandbremshebel
    • Geschwindigkeitsregelanlage
    • elektrische Fensterheber
    • Klimaanlage (manuell)
    • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung
    • Keyless Startknopf

    Der Fiat 124 Spider Lusso bietet darüber hinaus

    • 17-Zöller
    • verchromte Endrohre
    • Nebelscheinwerfer
    • Ledersitze
    • Armaturenbrett in Leder
    • Armaturenbretteinsätze in Schwarz Glanz
    • Klimaautomatik.

    Ein spezielles S-Design-Paket enthält diverse Extras wie 17 Zoll große Corsa-Felgen, spezielle Zierstreifen an der Seite sowie Überrollbügel, A-Säulen und Spiegelkappen in Forgiato Grau. Die ersten 124 Modelle wurden zum Marktstart in einer speziellen Edition samt einer nummerierten Plakette verkauft. Bei dieser waren schwarze Ledersitze und eine Lackierung in Passione Rot Standard. Einen solchen Fiat 124 Spider gebraucht zu kaufen, ist wegen der extrem kleinen Auflage aber schwer.

    Die Fiat 124 Spider Europa Edition ist hingegen einfacher zu haben und beinhaltet

    • exklusive Plaketten
    • Lackierung in Passione Rot
    • Außenspiegel in Silberschwarze Ledersitze
    • DAB-Radio mit Bluetooth, USB- und AUX-Anschluss
    • Bose-Soundsystem mit neun Lautsprechern
    • Touchscreen in sieben Zoll
    • 3D-Navigation
    • Rückfahrkamera
    • LED-Scheinwerfer mit Kurvenlicht und Leuchtweitenregulierung
    • Licht- und Regensensor

    Ein weiteres Sondermodell stellt der Fiat 124 Spider America Edition.

    • spezielle Plaketten
    • Lackierung in Magnetico Bronze
    • Außenspiegel in Silber
    • braune Ledersitze
    • DAB-Radio mit Bluetooth, WLAN, USB- und AUX-Anschluss
    • Bose-Soundsystem mit neun Lautsprechern
    • Touchscreen in sieben Zoll
    • 3D-Navigation
    • Rückfahrkamera
    • Voll-LED-Scheinwerfer mit adaptiven Lichtsystem, automatischer Ausrichtung sowie Regen- und Dämmerungssensoren.
  • Der Abarth 124 Spider

    Was unterscheidert den ABARTH 124 Spider des Turiner Tuners vom Fiat 124 Spider?

    Da der Abarth 124 Spider – anders als das Grundmodell Fiat 124 Spider – tatsächlich aus Italien kommt, passt hier noch besser die Bezeichnung Spider als Roadster, als beim Schwestermodell Mazda MX-5.

    Anfang 2016 stockt der Verkauf des neu aufgelegten Fiat 124 Spider; auch der der sportlichen Variante der hauseigenen Tuningabteilung Abarth. Aber: Gut Ding braucht Weile. Nach jahrzehntelanger Abstinenz im Segment der offenen Sportwagen dauert es, bis die Kunden wieder aufmerksam und neugierig werden. Fiat bzw. Abarth versucht diese Neugier 2018 erneut anzufachen und senkt für das Modelljahr 2018 die Preise. Beim Abarth 124 Spider sinkt die Einstiegshürde von bis dato rund 40.000 auf 33.000 Euro.
    Abarth verkauft den klassischen Spider fortan in zwei Ausstattungen: der Basisausstattung, auf die sich der neue Einstiegspreis bezieht; und der bisherigen Turismo-Variante. Die gibt es jetzt ab 37.500 Euro, also ca. 2.500 Euro günstiger als bisher. Die Basis und Technik des Abarth 124 Spider sind gleichgeblieben. Die Tuning-Arbeiten am Exterieur und Interieur finden an einem aus Japan gelieferten Fiat 124 Spider statt.

    Das zukünftige Abarth-Modell tritt von dort die Reise ins Mutterland an, wo es in Turin den Feinschliff genießt. Außen wird er sichtbar am Hexagonal-Kühlergrill, sowie an der Lackierung; zudem an den Außenspiegelkappen in „Forgiato Grau“, den mattschwarzen Schwellern und der vierflutigen Auspuffanlage, besser bekannt als Record Monza.
    Die Abarth-Version bietet einen auf 170 PS getunten Motor. Er leistet 30 PS und 10 Nm mehr als im Fiat-Modell und er klingt viel tiefer und kerniger dank der vierflutigen Record Monza Auspuffanlage mit Klappensteuerung. Die Fahrleistungen liegen bei 224 km/h in der Spitze und in der Beschleunigung von 0-100-in 6,8 Sekunden. Weitere optische Retuschen wie einen größeren Lufteinlass am Frontstoßfänger oder einen Heckdiffusor. Außerdem 17-Zöller, einen Motorstartknopf, ein MP3-Radio oder LED-Scheinwerfer und -Rücklichter. Zusätzlich ein Bose-Soundsystem, eine Brembo-Bremsanlage, Sportlenkrad und mattschwarze Seitenschweller enthält. Als dritte Version ist seit 2018 der Abarth 124 Spider GT ab 44.780 Euro erhältlich. Dieser enthält als Extra vor allem ein nur 16 kg schweres Hardtop aus Kohlefaser, womit Fiat wohl den Mazda MX-5 RF nachahmt.
    Bei den Grundmaßen sehen die Tuner aus Turin keinen Grund zur Veränderung. Der Abarth 124 Spider ist mit 4,07 Metern ebenfalls wie der FIAT 14 cm länger als der Mazda.
    Abarth hat dem Spider-Fahrwerk Alu-Bauteile spendiert, um Gewicht einzusparen und es perfekt zu verteilen. Leer wiegt der Abarth 124 Spider nur 1.135 Kilo, brüderlich verteilt auf beide Achsen. Vorne wurde der Basislenker durch eine Doppelquerlenker-Vorderachse ersetzt, die spürbar williger und genauer einlenkt. Abgerundet wird die Überarbeitung durch ein straff abgestimmtes Sportfahrwerk von Bilstein und einen Schalter namens „Drive Mode Selector“. Seine ganze Klasse entfaltet der Abarth 124 Spider auf den Land- und Küstenstraßen und treibt jeden Spider Fahrer ein breites Grinsen ins Gesicht.

    Technische Daten des Abarth 124 Spider:

    • PS-Anzahl: min. 170 PS max. 170 PS
    • kW-Anzahl: min. 125 kW max. 125 kW
    • Antriebsart: Heckantrieb
    • Getriebeart: Manuell oder Automatik
    • Kraftstoffart: Benzin
    • Verbrauch (kombiniert): min. 6,4 l/100km max 6,6 l/100km
    • CO2-Emission: min. 148 g/km max. 153 g/km
    • Effizienzklasse: min. E max. F
    • Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
    • Listenpreis: ab 37.500 Euro
  • Pressetexte

    von autoscout24.de

    Die erste Sportvariante des 124 Spider von Abarth bringt Fiat 1972 heraus
    Im Zeitraum von 1955 bis 1985 gehörten Roadster beim italienischen Autohersteller Fiat zum festen Bestandteil des Modellprogramms. Doch anders als viele britische Vorbilder entstanden die in Italien Spider genannten kleinen Cabriolets als Ableitungen auf Bauplattformen, die der Hersteller zugleich für seine Limousinen der Großserien nutzte. So konnte Fiat den in den 1950er und 60er Jahren boomenden Markt für leichte und eher einfach ausgestattete Cabrios bedienen. Oft stammten die Karosserieentwürfe dafür von externen Designbüros, und Auftragsfertiger übernahmen Teile der Roadster-Produktion. Seit dem Fiat 1200 war es vor allem der Karosseriebauer und Konstrukteur Pininfarina, der das Image der Fiat-Spider prägte. Im Jahr 1972 trat noch ein weiterer traditioneller Fiat-Partner in Erscheinung: Der Veredler Abarth kam mit einer Sportvariante heraus, die auf der ersten Generation des 124 Spider basierte und in veränderter Form im Rallyesport erfolgreich eingesetzt wurde.

    Im Modelljahr 2017 legt Fiat den Abarth 124 als Spider-Topversion neu auf
    Zuvor hatte Fiat seine Roadster mit unterschiedlichen Motorisierungen auf den Markt gebracht und dabei mit dem vormals mit Maserati verbundenen Sportwagenbauer OSCA einen Zulieferer gewonnen, der für die Spider-Spitzenmodelle leistungsfähigere Maschinen lieferte. Für die Topversion des 124 Spider überarbeitete nun der inzwischen zu Fiat gehörende Tuner und Fahrzeughersteller Abarth Optik und Technik des Roadsters. Besonders auffällig: Um die Abarth Spider von den herkömmlichen und weniger stark motorisierten Cabriolets der Baureihe 124 abzugrenzen, erhielten die Sportmodelle eine mattschwarze Lackierung für Motorhaube und Heckdeckel. Die Abarth-Versionen der ersten 124er Spider-Generation blieben nur relativ kurz im Programm, während die Serienmodelle bei Pininfarina noch bis ins Jahr 1985 gefertigt wurden. Nach über dreißig Jahren legte Fiat die Baureihe 124 als Roadster dann wieder auf und präsentierte für das Modelljahr 2017 mit dem Abarth Spider das Spitzenmodell der zweiten 124er Generation.

    Der Mazda MX-5 liefert die Basis für den 124 Spider von Abarth
    Im Vergleich zum Volumengeschäft spielten die Spider für Fiat wirtschaftlich gesehen zwar stets nur eine kleine Nebenrolle. Dass die Italiener dennoch bis 1985 an der Produktion der ersten 124er Roadster-Generation festhielten, hatte mehrere Gründe: Einerseits verjüngten die Spider das Image der Kernmarke und verschafften Fiat mit den Abarth-Versionen zugleich sportliches Prestige. Andererseits bot die Kooperation mit dem Designer und Karosseriebauer Pininfarina die Chance, Kosten zu sparen. Und diese Strategie verfolgten die Italiener auch bei ihren Plänen, mit einem Spider auf die Weltmärkte zurückzukehren. Für die zweite Generation des 124 Spider und seiner Spitzenversion Abarth suchten sich die Italiener mit Mazda einen neuen Kooperationspartner. Der Hintergrund: Die Japaner hatten mit ihrem MX-5 einen seit Jahren erfolgreichen Roadster im Programm, der die Basis für den 124er und den stärker motorisierten und optisch im Sportlook antretenden Abarth Spider liefern konnte.

    Abarth-Anbauteile unterstreichen den Status des 124 Spider
    Während sich die Schwestermodelle von Mazda und Fiat vor allem durch ihre unterschiedlich gestalteten Front- und Heckschürzen sowie durch die Form der Scheinwerfer und Rückleuchten optisch voneinander abgrenzten, sorgte Fiat beim Abarth dafür, dass sich die Sportversion noch einmal deutlich von den beiden Großserienversionen unterschied. Das erreichten die Italiener durch spezifische Anbauteile wie farblich abgesetzte Blenden am Frontspoiler, Kühlereinlagen in Wabenoptik und unlackierte Elemente der Frontverkleidung. Darüber hinaus zeigte der Abarth Spider eine modifizierte Heckschürze mit Ausschnitten zur Aufnahme der vierflutigen Abgasanlage. Sogar die Besonderheit der ersten Generation des Abarth Spider war wieder zu sehen: Auf Wunsch konnten Kunden den neuen 124er mit mattschwarz lackiertem Motor- und Heckdeckel ordern. Weitere Veredelungsoptionen bot Fiat mit dem speziellen Officine-Abarth-Paket an. Und da Fiat Abarth inzwischen wieder als eigenen Hersteller für Sportmodelle etabliert hatte, zeigten die 124 Spider natürlich das Abarth-Markenlogo mit dem Skorpion auf gelb-rotem Grund.

    Technische und optische Abarth-Veredelungen für den 124 Spider
    Auch in der Innenausstattung hoben sich die Abarth-Modelle von den herkömmlichen Spidern der Baureihe 124 ab. So konnten die Sportausführungen mit zweifarbig gestalteten Ledersportsitzen, einem Sportlenkrad mit roter 12-Uhr-Markierung und analogen Rundinstrumenten mit Chromeinfassung und mittig platziertem Drehzahlmesser geordert werden. Ein mechanisches Sperrdifferenzial an der Hinterachse sowie ein tiefer gelegtes Sportfahrwerk mit speziellen Dämpfer- und Federungssystemen sollten Fahrgefühl und Handling des Spiders den Charakter eines von Renntechnik inspirierten Sportwagens geben. Zusätzlich ließ sich mit einem Drehschalter in der Mittelkonsole ein Sportprogramm auswählen, das EPS, Lenkungsverhalten und Motorsteuerung entsprechend beeinflusste. Dazu stattete Abarth die Spider mit einer Hochleistungsbremsanlage von Brembo aus, die optisch durch ihre rot lackierten Bremssättel auffiel. Ergänzt wurde die Ausstattung der Abarth 124 durch einen Sportauspuff mit vier Endrohren und gesteuerter Abgasklappe, die den typischen Abarth-Sound produzierte und die Motorleistung steigerte.

    Der 124 Spider von Abarth tritt mit 6,2 kg/PS Leistungsgewicht an
    Die leichte Bauweise mit relativ kleinen Motoren war seit jeher das Konzept, das Fans für Roadster begeistert hatte. Und daran hielt sich auch Fiat beim Spider der zweiten 124er Generation. Das Cabriolet mit manuellem Faltverdeck brachte knapp über eine Tonne auf die Waage und wurde von einem 1,4 Liter Turbobenziner angetrieben, der im Abarth eine maximale Leistung von 125 kW (170 PS) brachte. Zum Vergleich: Der herkömmlich motorisierte Fiat Spider schöpfte aus dem Vierzylinder 103 kW (140 PS). Die höhere Leistung des Abarth-Aggregats bedeutete, dass der 124 Spider mit einem relativ geringen Leistungsgewicht von rund 6,2 Kilogramm pro PS antrat. Kombiniert war das Aggregat mit einer Sechsgang-Handschaltung oder mit einer sechsstufigen Schaltautomatik, die sich mit Schaltwippen am Lenkrad bedienen ließ.

    Abarth stimmt die Gewichtsverteilung des 124 Spider fast ideal 50:50 ab
    Der an den hinteren Rädern angetriebene Roadster mit dem Skorpion-Logo auf der Motorhaube brauchte je nach gewählter Getriebeart rund 6,8 Sekunden, um aus dem Stand die Marke von 100 km/h zu erreichen. Die Höchstgeschwindigkeit des Spider der Baureihe 124 gab Abarth mit etwas über 230 Stundenkilometer an. Damit das Cabriolet mit der Sportausstattung besser zu handhaben war, passten die Ingenieure die Konstruktion entsprechend an. So legten sie das Fahrwerk tiefer und verlagerten auf diese Weise den Schwerpunkt nach unten, um eine stabilere Straßenlage zu erreichen. Darüber hinaus sollte die nahe am Idealwert von 50 zu 50 liegende Gewichtsverteilung auf Vorder- und Hinterachse dafür sorgen, dass der 124 Spider von Abarth trotz seines niedrigen Leistungsgewichts und seiner Agilität auch in Kurvenfahrten beherrschbar blieb.

Das Fazit zum Fiat 124 Spider

Fiat zielt mit dem Roadster klar auf Fahrer, die für relativ wenig Geld ein sportliches Fahrzeug mit Cabrio-Feeling wünschen. Kleines Manko: Da der Roadster erst 2016 auf den Markt kam, sind preiswerte Fiat 124 Spider Gebrauchtwagen noch relativ rar. Unter 20.000 Euro ist der Fiat 124 Spider gebraucht kaum zu finden.

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